Wer heutzutage ohne Helm auf die Piste geht, handelt unverantwortlich und leichtsinnig. Ein guter Skihelm mit Visier muss gar nicht teuer sein und kann unter Umständen Ihr Leben retten. Erfahren Sie, welche Helme in unserem Vergleich besonders gut abschnitten, und finden Sie genau das Modell, das am besten zu Ihnen passt.

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Wie wähle ich den richtigen Skihelm mit Visier?

Skihelme mit einem fest montierten Visier bieten nicht nur eine erhöhte Sicherheit, sondern auch einen verbesserten Tragekomfort. Selbst Brillenträger können ihre gewohnte Sehhilfe ganz bequem unter dem Visier tragen, ohne dass es zu Beeinträchtigungen kommt oder das Sichtfeld eingeschränkt wird. Doch nach welchen Kriterien sollen sich Skifahrer ihren neuen Helm eigentlich aussuchen? Auf welche Punkte kommt es bei der Auswahl ganz besonders an? Wir beantworten gleichzeitig viele wichtige Fragen rund um den Kauf eines Skihelms mit Visier.

Spielt der Tragekomfort bei der Auswahl wirklich eine Rolle?

Ja, dieser Aspekt ist ganz wichtig. Ein Helm, der nicht optimal sitzt, kann Sie zum einen nicht ausreichend schützen. Zum anderen werden Sie sich mit ihm aber auch nicht wohlfühlen, so dass Ihnen nur zwei Möglichkeiten bleiben. Entweder Sie tragen den eigentlich unpassenden Helm, obwohl er rutscht, kneift oder einengt, was den Spaß auf der Piste natürlich deutlich trübt. Oder Sie verzichten leichtsinnigerweise auf ihn und setzen sich damit einer großen Gefahr aus.

Auf die Passform achten

Ein guter Skihelm mit Visier muss dem Träger perfekt passen. Ein Druckgefühl darf auch nach längerer Zeit nicht entstehen, die Polster müssen sich absolut gleichmäßig an den Kopf anschmiegen. Sollte eines der besten Modelle drücken oder zu weit sein, lohnt es sich vielleicht, eine andere Größe zu wählen oder die Einstellungen zu verändern, falls dies bei dem jeweiligen Modell möglich ist. Hilft das jedoch nicht, müssen Sie zu einem anderen Helm greifen. Wichtig: Auch das Kinnband muss passen! Es sollte sich auch mit Handschuhen verstellen lassen und über einen festen Verschluss verfügen.

Was bedeutet eigentlich die Sicherheitsnorm EN 1077?

Die hierzulande bekannteste und gebräuchlichste Prüfnorm für Skihelme ist die Norm C EN 1077:2007. Sie teilt alle Helme in zwei verschiedene Klassen ein: in Klasse A und in Klasse B. Skihelme der Schutzklasse A bieten einen etwas höheren Schutz als Modelle der Klasse B. Außerdem gibt es größere Unterschiede bei den Merkmalen „Abdeckung“ und „Durchdringungsschutz“.

Klasse A und Klasse B
Bei Helmen der Klasse A müssen Kopfoberseite, Ohren und Kopfseiten vollständig bedeckt sein. Bei Modellen der Klasse B dürfen die Ohren hingegen frei bleiben. Darüber hinaus werden Helme der Klasse A so konzipiert, dass sie einen Aufprall auf einen sehr spitzen Gegenstand und aus einer maximalen Höhe von 75,0 Zentimetern überstehen, ohne dass die Hülle durchstoßen wird. Bei Helmen der Klasse B beträgt die maximale Höhe jedoch nur 37,5 Zentimeter.

Was muss ich im Hinblick auf die Visiere beachten

Markenhersteller wie beispielsweise Osbe konnten in der letzten Zeit gerade bei der Entwicklung von Skihelmen mit Visier große Fortschritte erzielen. Die besten und aktuellsten Modelle präsentieren sich derzeit im Brillendesign: Es handelt sich hier also um Skihelme, deren Visiere optisch an Skibrillen erinnern. Für den Betrachter sieht es von außen so aus, als würde der Skifahrer eine überdimensionale Skibrille tragen. Doch der Eindruck täuscht, denn die vermeintliche Brille ist in Wirklichkeit ein fest in den Helm integriertes Visier.

Osbe gilt im Bereich Skihelme als das Nonplusultra auf dem Markt
Die Helme bieten einen hohen Tragekomfort, sie sind angenehm leicht und garantieren dennoch einen optimalen Schutz. Sollten Sie unter besonders empfindlichen Augen leiden, empfiehlt sich diese Marke ganz besonders. An der Unterkante der Visiere befindet sich nämlich eine weiche Schaumlippe, die das Eindringen von Zugluft effektiv verhindert.

Unterschätzen Sie nicht den Sinn eines Belüftungssystemes

Dauerhaft offene oder verschließbare Schlitze
Die besten Skihelme besitzen inzwischen Belüftungsschlitze, die sich mithilfe eines Schiebers ganz nach Bedarf öffnen und schließen lassen. Ein solches System ist natürlich nicht zu toppen: Allerdings müssen Sie bei diesen Modellen auch oft mit einem etwas höheren Preis rechnen. Wir meinen jedoch: Die Anschaffung lohnt!

Besitzt der Skihelm ein einfaches Verstellsystem für unterwegs?

Ein Verstellsystem sorgt zwar in erster Linie dafür, dass Sie bei Ihrem neuen Skihelm die Passform optimieren können, es hat aber auch noch eine andere Aufgabe. Ist es zum Beispiel extrem kalt, möchten Sie vielleicht eine zusätzliche Skimütze unter Ihrem Helm tragen. Die derzeit neuesten Modelle lassen sich daher ganz schnell und einfach verstellen: und das glücklicherweise auch mit Skihandschuhen, so dass Sie diese Aufgabe selbst auf der Piste im Handumdrehen erledigen können.

Was bei der Polsterung und beim Futter zu beachten ist

Klar: Die Polsterung soll sich natürlich angenehm soft anfühlen und auf keinen Fall einengen. Sie muss ein Druckgefühl verhindern und sich der Kopfform sanft anpassen können. Doch das ist noch nicht alles. Wie auch Stiftung Warentest und andere Institute betonen, empfiehlt es sich immer, auf eine herausnehmbare Polsterung zu achten, die waschbar ist und schnell trocknet. Außerdem sollte das Material wärmend sein.

Ein Skihelm mit gleich zwei Visieren: sinnvoll oder nicht?

Einige Helme werden mit zwei auswechselbaren Visieren geliefert, so dass Sie auf die unterschiedlichen Sichtverhältnisse sehr flexibel reagieren können. Ein eher dunkles Visier ist beispielsweise bei hellerem Licht und Sonneneinstrahlung sinnvoll. Es verhindert, dass Sie durch das zu grelle Licht geblendet werden, und fungiert ein bisschen wie eine Sonnenbrille. Sind die Sichtverhältnisse weniger gut, wechseln Sie das Visier einfach aus. Auch der Markenhersteller Osbe bietet solche hochmodernen Skihelme mit zwei unterschiedlichen Visieren an.

Orange bei schlechter Sicht
Ist der Himmel stark bewölkt und die Sicht nicht sehr gut, sorgen orangefarbene Visiere für einen sicheren Durchblick, da sie den Kontrast verstärken. Die Möglichkeit, das Visier bei Bedarf zu tauschen, ist unserer Meinung nach durchaus praktisch, zumal der Wechsel binnen Sekunden und auch mit Skihandschuhen durchgeführt werden kann. Um unterwegs auf der Piste aber wirklich jederzeit auf veränderte Sichtverhältnisse reagieren zu können, müssen Sie das zweite Visier natürlich mitführen. Zwar werden einige Helme mit einer entsprechenden Transportbox geliefert, nicht jeder Skifahrer möchte sich aber mit zu viel Gepäck belasten.

Die Beschaffenheit der Visiere: Was ist wichtig?

Die besten Visiere werden aus bruch- und kratzfestem Polykarbonat hergestellt. Eine spezielle Anti-Fog-Beschichtung verhindert das unerwünschte Beschlagen, trotzdem ließ sich die Bildung von Eiskristallen aber leider nicht immer verhindern. Wichtig ist, dass Sie das Visier in unterschiedlichen Positionen fixieren können. Damit meinen wir natürlich nicht nur das reine Auf- und Abklappen, sondern auch verschiedene andere Stellungen, damit Sie den Helm ganz individuell an Ihre jeweiligen Anforderungen anpassen können. Achten Sie außerdem auf ein geringes Gewicht, denn ist der Helm zu schwer, leidet darunter der Tragekomfort.

Welche Größeneinteilung ist bei Skihelmen mit Visier allgemein üblich?

Skihelme werden in vielen unterschiedlichen Größen angeboten und sind nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche erhältlich. Die angegebenen Größen sind auch immer nur Anhaltspunkte, denn jede Kopfform ist anders. Orientieren können Sie sich beim Kauf eines Testsiegers aber an folgenden Punkten:

  • Größe „XS“ für einen Kopfumfang von 54 Zentimetern
  • Größe „S“ für einen Kopfumfang von 56 Zentimetern
  • Größe „M“ für einen Kopfumfang von 58 Zentimetern
  • Größe „L“ für einen Kopfumfang von 60 Zentimetern
  • Größe „XL“ für einen Kopfumfang von 62 Zentimetern

Fazit: Bei Skihelmen mit Visier unbedingt auf die Qualität achten

Ein guter Skihelm mit oder auch ohne Visier kann Ihnen unter Umständen das Leben retten: Dies ist nicht erst seit dem tragischen Unfall des Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher bekannt. Wir tendieren nach unserem Vergleich auf jeden Fall zu einem Modell mit Visier, da es nicht nur Brillen- und Kontaktlinsenträgern Vorteile bietet. Wie auch Stiftung Warentest betont, ist grundsätzlich „irgendein“ Helm besser als gar kein Schutz. Dennoch sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse immer zu einem Testsieger greifen, zumal die Preise für die aktuellen Modelle gar nicht hoch sein müssen. Sie haben dann aber die Sicherheit, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, und können sich unbeschwert Ihrer Leidenschaft fürs Skifahren hingeben.


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